Biographie

Reinhold Andert solo (Foto: Holger Schade)

Reinhold Andert (Foto: Holger Schade)

Reinhold Andert, geb.1944 in Teplitz-Schönau, wuchs in Sömmerda auf.

Mit der Absicht, katholischer Priester zu werden, besuchte er ein bischöfliches Vorseminar in Schöneiche bei Berlin. Danach erlernte er in Gotha den Beruf eines Orgelbauers, studierte von 1964-69 an der Humboldt-Universität zu Berlin Philosophie und Geschichte und lehrte an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ Philosophie.

Als Liedermacher und Mitbegründer des Berliner Oktoberklubs wurde er in Vorbereitung der X. Weltfestspiele zwei Jahre FDJ-Kulturfunktionär. Seit 1973 ist er als freischaffender Schriftsteller und Liedermacher tätig. Sein Ausschluss aus der SED 1979 war verbunden mit einem Auftritts- und Publikationsverbot. In den folgenden zehn Jahren bis zum Ende der DDR vertiefte er seine Geschichtskenntnisse und spezialisierte sich auf mitteldeutsche Ur- und Frühgeschichte. Die Ergebnisse dieser Zeit waren die beiden Bücher „Der Thüringer Königshort“ und „Der Fränkische Reiter“.

Durch die Bekanntschaft mit der Familie Honecker entstand 1990 (gemeinsam mit Wolfgang Herzberg) das aufsehenerregende Buch „Der Sturz – Honecker im Kreuzverhör“, dem im Jahre 2001 die Schilderung der persönlichen Erlebnisse dieser Begegnungen in dem Buch „Nach dem Sturz – Gespräche mit Erich Honecker“ folgte.

Neben diesen erwähnten Büchern erschienen seit 1989 eine LP, eine CD und ein Doppelalbum, zahlreiche satirische Artikel in der Tageszeitung „Neues Deutschland“ sowie etliche Sach- bzw. politisch-satirische Bücher.

Reinhold Andert ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.

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>> Reinhold Andert im Gespräch (erinnerungsort.de)

 

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